Altern und Spiel - mehr Anregung und Courage, weniger Isolierung

”Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt werden; wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen.” – George Bernard Shaw  

37 % der über 75-jährigen Menschen leben allein. Ihr unabhängiges Leben wird eingeschränkt durch nachlassende Koordination und Gleichgewicht sowie durch die Verlangsamung der Bewegungen. Bei bis zu 41 % der Senioren wird die Beweglichkeit durch die Angst vor Stürzen begrenzt. Die Einsamkeit der Senioren mag zu ernsthaften Depressionen führen, sogar zu Selbstmord. Die meisten Studien belegen, dass tägliches anregendes „Spielen“, z.B. Kreuzworträtsel oder Schachspiel, das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, reduziert.

Lappset hat in Zusammenarbeit mit Lehranstalten an ältere Menschen gerichtete Spielplätze erforscht. Die Resultate sind ermutigend: Der für ältere Menschen extrem wichtige Faktor Gleichgewicht verbessert sich, nach Meinung der Benutzer nimmt die Beweglichkeit zu, die Stimmung hebt sich und auch die Courage, sich zusammen mit anderen Menschen zu bewegen, nimmt zu. Schön ist auch der gemeinsame Zeitvertreib, etwa mit den eigenen Enkelkindern. Regelmäßige Bewegung verbessert die Gesundheit auf eine für die Gesellschaft nützliche Weise. Darüber hinaus hat sie einen positiven Einfluss auf die Volksgesundheit. 

Wussten Sie schon, dass... 
Professor Richard Faull von der Auckland University die Huntington-Krankheit erforscht? Er glaubt, dass Spielen das Gehirn dazu bringt, neue Zellen zu produzieren und sich selbst zu reparieren.
 


Altern und Spiel - mehr Anregung und Courage, weniger Isolierung